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Depot ohne Depotgebühr: kostenlose Depots im Vergleich
Für die reine Verwahrung deiner Wertpapiere musst du heute bei vielen Banken und Brokern nichts mehr zahlen. Hier findest du Depots ohne monatliche Depotgebühr, sortiert nach den fixen Kosten einer Standardorder. Entscheidend für deine Gesamtkosten sind vor allem Orderkosten, Sparplangebühren und Handelsplätze.
Stand der Konditionen:
37 Angebote gefunden
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Depotgebühr: früher Standard, heute oft entfallen
Die Depotgebühr ist das Entgelt für die Verwahrung deiner Wertpapiere. Viele Direktbanken und Online-Broker verzichten inzwischen darauf, teils ohne Bedingungen, teils nur bei bestimmter Nutzung. Auf dieser Seite stehen Depots, bei denen nach unseren Daten keine monatliche Depotgebühr anfällt. Ob dafür Bedingungen gelten, siehst du in den Produktdetails.
Diese Kosten bleiben trotzdem
Ein Depot ohne Depotgebühr ist nicht automatisch kostenlos. Wie teuer es für dich wird, hängt vor allem davon ab, wie du investierst:
- Orderkosten: Für Käufe und Verkäufe fallen je nach Anbieter feste Beträge, prozentuale Entgelte oder Kombinationen mit Mindest- und Höchstbeträgen an.
- Handelsplatzentgelte und Fremdkosten: Je nach Börse oder außerbörslichem Handelsplatz kommen zusätzliche Kosten hinzu.
- Spread: Die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs ist ein indirekter Kostenfaktor, besonders bei wenig gehandelten Wertpapieren.
- Sparplankosten: Manche Anbieter führen Sparpläne kostenlos aus, andere berechnen einen festen Betrag oder einen Prozentsatz der Sparrate.
- Produktkosten: ETFs und Fonds haben laufende Kosten, die unabhängig vom Depot anfallen.
- Vermögensverwaltung: Bei einigen Angeboten in dieser Liste handelt es sich um verwaltete Depots mit einem prozentualen Service- oder Verwaltungsentgelt. Dort ist die Depotgebühr enthalten, die Gesamtkosten fallen aber anders an.
So findest du das passende kostenlose Depot
Überlege zuerst, wie du investieren willst. Wer hauptsächlich per Sparplan in ETFs investiert, sollte auf Sparplanauswahl, Ausführungskosten und Mindestrate achten. Wer gelegentlich größere Einzelorders aufgibt, achtet auf die Orderkosten und die verfügbaren Handelsplätze. Für aktive Trader zählen Ordergebühren, Handelszeiten und Spreads. Die Tabelle ist nach den fixen Kosten einer Standardorder sortiert. Prozentuale Entgelte und Fremdkosten findest du in den Produktdetails.
Sicherheit deiner Wertpapiere
Die für dich verwahrten Wertpapiere sind grundsätzlich von der Insolvenzmasse der Depotbank zu trennen; du kannst ihre Herausgabe oder Übertragung verlangen. Das ist vom Sondervermögen eines Investmentfonds zu unterscheiden. Diese rechtliche Trennung schützt nicht vor Kursverlusten oder der Insolvenz eines Wertpapieremittenten. Nicht investiertes Geld kann als Bankeinlage oder beispielsweise in Geldmarktfonds gehalten werden. Nur für geschützte Bankeinlagen gilt die zuständige Einlagensicherung, innerhalb der EU grundsätzlich bis 100.000 Euro je Kunde und Bank. Prüfe deshalb, wo dein Guthaben tatsächlich liegt.
Steuerabwicklung
Depots bei Banken mit deutschem Steuerabzug führen die Abgeltungsteuer automatisch ab und berücksichtigen deinen Freistellungsauftrag. Bei Anbietern ohne deutschen Steuerabzug musst du Erträge selbst in der Steuererklärung angeben. In der Tabelle siehst du, welche Variante gilt.
Die Gesamtkosten an einem Jahr deiner Nutzung messen
Ein sinnvoller Kostenvergleich beginnt mit deiner geplanten Nutzung. Notiere die Zahl und typische Größe deiner Käufe und Verkäufe, die monatlichen Sparraten und die benötigten Handelsplätze. Rechne für jedes Depot mit genau diesen Angaben. So vergleichst du dieselbe Leistung und nicht zwei unterschiedliche Werbebeispiele.
Bei einer festen Gebühr verändert sich die relative Belastung mit der Ordergröße: Ein Euro Kosten fällt bei einem Kauf für 50 Euro stärker ins Gewicht als bei einem Kauf für 1.000 Euro. Eine prozentuale Gebühr wirkt anders. Mindestentgelte und Zuschläge können beide Modelle verändern. Die Fixkosten einer Standardorder allein beschreiben deshalb nicht deine vollständigen Handelskosten.
Preis und Ausführungsqualität gemeinsam betrachten
Ein günstiger Auftrag ist nur dann passend, wenn das gewünschte Wertpapier zum benötigten Zeitpunkt und an einem geeigneten Handelsplatz verfügbar ist. Prüfe deshalb Handelsplatzauswahl, Ordertypen und die Bedingungen für Limitaufträge. Bei wenig gehandelten Wertpapieren kann ein ungünstiger Kaufkurs den Vorteil einer kleinen Ordergebühr übersteigen.
Ein Limit begrenzt deinen Kaufpreis beziehungsweise legt beim Verkauf einen Mindestpreis fest. Es garantiert jedoch keine Ausführung. Die praktische Handhabung der Order ist deshalb ebenso wichtig wie der Blick in das Preisverzeichnis.
Ein bestehendes Depot ohne unnötigen Verkaufszwang wechseln
Wenn du ein Depot übertragen möchtest, prüfe zuerst, welche Wertpapiere der neue Anbieter verwahren kann. Ganze übertragbare Positionen müssen dafür normalerweise nicht verkauft werden. Bruchstücke, bestimmte ausländische Lagerstellen oder einzelne nicht unterstützte Produkte können eine andere Behandlung erfordern.
Bewahre Anschaffungsdaten und Abrechnungen auf und kontrolliere den übertragenen Bestand. Ein Verkauf nur für einen Anbieterwechsel kann Kosten und steuerliche Folgen auslösen; er sollte nicht automatisch der erste Schritt sein. Für einen Schwerpunkt auf regelmäßiges Investieren vergleiche Sparpläne mit kleiner Mindestrate. Für eine einfachere deutsche Steuerabwicklung hilft die Seite zu steuereinfachen Depots.
Konditionen-Alarm für Depot
Konditionen ändern sich laufend. Wir melden uns per E-Mail, wenn sich bei Depot etwas Wichtiges tut. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.












