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Tagesgeld mit monatlicher Zinsgutschrift im Vergleich
Bei diesen Tagesgeldkonten werden dir die Zinsen jeden Monat gutgeschrieben, nicht erst am Quartals- oder Jahresende. So siehst du deinen Ertrag sofort, und die Zinsen werden direkt mitverzinst. Hier vergleichst du alle Angebote mit monatlicher Zinsgutschrift, sortiert nach dem höchsten Zins.
Stand der Konditionen:
15 Angebote gefunden
Was monatliche Zinsgutschrift bedeutet
Beim Tagesgeld legen Banken fest, wie oft sie die Zinsen auf deinem Konto gutschreiben: monatlich, vierteljährlich oder jährlich. Bei monatlicher Gutschrift landen die Zinsen jeden Monat auf deinem Tagesgeldkonto. Ab dann sind sie Teil deines Guthabens und werden im Folgemonat mitverzinst. Das ist der Zinseszinseffekt.
Wie viel bringt die monatliche Gutschrift?
Bei gleichem Zinssatz bringt eine monatliche Gutschrift etwas mehr als eine jährliche, weil die Zinsen früher mitverzinst werden. Der Unterschied ist bei üblichen Tagesgeldzinsen und Beträgen allerdings gering. Ein höherer Zinssatz wiegt deutlich schwerer als die Häufigkeit der Gutschrift. Vergleiche deshalb zuerst die Zinsen und nimm die monatliche Zahlung als Zusatzvorteil mit.
Weitere Vorteile
- Transparenz: Hier siehst du jeden Monat, was dein Geld erwirtschaftet hat.
- Klarer Stand beim Wechsel: Wenn du dein Guthaben nach einer Aktion zu einer anderen Bank überträgst, sind die Zinsen der vergangenen Monate schon gutgeschrieben. Bei jährlicher Gutschrift werden aufgelaufene Zinsen erst zum Stichtag oder bei Kontoauflösung abgerechnet.
- Planbarkeit: Für manche Sparer ist eine monatliche Zinsgutschrift eine kleine regelmäßige Einnahme.
Worauf du trotzdem achten solltest
Aktionszins und Standardzins: Viele der hier gelisteten Konten bieten Neukunden einen zeitlich begrenzten Aktionszins. Danach gilt der reguläre Zins, den du ebenfalls in der Tabelle siehst. Höchstbetrag: Aktionszinsen gelten oft nur bis zu einer bestimmten Summe. Variabler Zins: Die Bank kann den Zins anpassen, sofern keine Zinsgarantie vereinbart ist.
Steuern bei monatlicher Zinsgutschrift
Steuerlich ändert die Häufigkeit nichts Grundsätzliches: Zinsen sind Kapitalerträge und werden in dem Jahr berücksichtigt, in dem sie dir gutgeschrieben werden. Bei Banken mit deutschem Steuerabzug wird die Abgeltungsteuer jeden Monat einbehalten, sobald dein Freistellungsauftrag ausgeschöpft ist. Bei Banken ohne deutschen Steuerabzug trägst du die Zinsen des Jahres in deiner Steuererklärung ein.
Sicherheit
Tagesgeld ist in der EU bis 100.000 Euro je Kunde und Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Die zuständige Sicherung steht in der Tabelle.
Zinsberechnung und Zinsgutschrift unterscheiden
Monatliche Gutschrift bedeutet nicht, dass dein Kontostand nur einmal im Monat für die Verzinsung betrachtet wird. Tagesgeldzinsen werden nach der vereinbarten Methode aus dem jeweiligen Guthaben und den Zinstagen berechnet. Wenn du im Laufe des Monats einzahlst oder Geld abziehst, verändert sich deshalb der Ertrag.
Auch unterschiedliche Monatslängen können zu verschiedenen Zinsbeträgen führen. Eine niedrigere Gutschrift muss daher nicht automatisch eine Zinssenkung bedeuten. Vergleiche zunächst Guthabenverlauf, Abrechnungszeitraum und möglichen Steuerabzug. Die konkrete Zinsmethode findest du in den Kontounterlagen.
Warum die monatliche Zahlung nicht das Hauptkriterium ist
Für einen Zinseszinseffekt müssen die gutgeschriebenen Zinsen auf einem verzinsten Konto bleiben. Überträgst du sie jeden Monat auf dein Girokonto oder gibst sie aus, entsteht daraus auf dem Tagesgeldkonto kein zusätzlicher Ertrag. Werden Steuern einbehalten, wird nur der verbleibende Betrag weiter angelegt.
Vergleiche deshalb zuerst den Zinssatz für deinen Betrag und die Dauer, für die er gilt. Die monatliche Zahlung kann bei sonst ähnlichen Angeboten ein praktischer Vorteil sein. Ein klar niedrigerer Zins wird durch eine häufigere Gutschrift aber nicht automatisch ausgeglichen.
Mit monatlichen Erträgen planen
Eine wiederkehrende Gutschrift macht Erträge sichtbar. Für einen festen monatlichen Ausgabenplan eignet sie sich dennoch nur eingeschränkt: Der Zins ist variabel, der Kontostand kann schwanken, und die Monatsbeträge können unterschiedlich ausfallen. Wer die Erträge regelmäßig verwenden möchte, sollte deshalb keinen unveränderlichen Zahlungsbetrag voraussetzen.
Nach einer Umbuchung kann noch ein kleiner Zinsbetrag nachlaufen. Kontrolliere deshalb das alte Konto bis zur abschließenden Abrechnung, vor allem wenn du es später schließen möchtest. Für die Kontowahl findest du weitere Gesichtspunkte auf den Seiten zu Neukundenangeboten und Standardzinsen für Bestandskunden. Im Tagesgeldvergleich stehen auch andere Gutschriftintervalle.
Zins-Alarm für Tagesgeld
Konditionen ändern sich laufend. Wir melden uns per E-Mail, wenn sich bei Tagesgeld etwas Wichtiges tut. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.












